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Peter Wagener
Leiter Fundraising
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Hilfe für Wohnungslose
verschiedene Anlaufstellen an
Hans ist glücklich. Stolz streicht er über seine Winterjacke aus der Caritas-Kleiderkammer: "Die hält mich warm und trocken – auch nachts“, freut sich der Obdachlose. "Und wenn ich ordentlich angezogen bin, dann traue ich mich auch aufs Amt.“ Kleidung ist weit mehr als nur äußerer Schutz. Sie schenkt auch Selbstvertrauen.
Sieben Jahre lebte der 55-jährige aus Brandenburg auf der Straße
Damals verlor Hans erst seine Arbeit, dann die Wohnung. Familie und Freunde brachen den Kontakt ab. "Allein und obdachlos - das wünsche ich keiner Menschenseele“, erzählt er leise. Bei der Caritas fand Hans Hilfe. Die Mitarbeiter der Zentralen Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot in der Levetzowstraße konnten ihm eine kleine Wohnung vermitteln. Für ihn ist das der erste Schritt in ein menschenwürdiges Leben. "Wieder ein Zuhause haben – was für ein Geschenk“, freut sich Hans.
Über 16.000 Menschen nehmen die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe der Caritas im Erzbistum Berlin jährlich in Anspruch,
mehr als 19.000 Beratungen sind es insgesamt. Es gibt Tagesstätten für Wohnungslose in Anklam, Wolgast und Königs-Wusterhausen,
das Berliner Übernachtungsheim in der Franklinstraße mit 73 Betten und über 20.000 jährlichen Übernachtungen wie auch die
zentrale Beratungsstelle für Menschen in Wohnungsnot, Levetzowstraße. Zudem bietet die Caritas betreutes Einzelwohnen. Menschen,
die vom Verlust der Wohnung bedroht oder bereits wohnungslos sind, werden beraten und unterstützt. Wichtige Anlaufpunkte für
Wohnungslose sind außerdem die Bahnhofsmissionen von IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit am Hauptbahnhof, Bahnhof Zoo und
am Ostbahnhof. In Berlin kommt die medizinische Versorgung in der Ambulanz für Wohnungslose und durch das Caritas Arztmobil
hinzu.
