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Bank für Sozialwirtschaft Berlin
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"Das Thema begleitet mich schon sehr lange, und je älter ich werde, desto öfter denke ich über den Tod nach und versuche,
damit klarzukommen. Menschen sollten ruhig, friedlich und ohne Angst sterben können."

Dem Schauspieler Horst Günter Marx ist es ein Anliegen, die Hospizbewegung zu unterstützen.

Die Schauspielerin Kathrin Waligura unterstützt die Caritas-Hospizdienste, auch als ehrenamtliche Hospizbegleiterin.
Hilfe und Begleitung am Lebensende
Annegret ist knapp 40, verheiratet, vier Kinder. Da ist es ein Schock, als sie erfährt, dass sie herzkrank ist. Eine Transplantation steht an.
Doch für manche hält das Schicksal große Grausamkeiten bereit. Bei Annegret wird Krebs entdeckt, unheilbar, sie wird sterben. Die Krankheit bringt den Alltag völlig durcheinander. Annegret muss immer wieder ins Krankenhaus, ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich, ihr Mann Dirk kämpft gegen das Chaos und versucht, den Anforderungen und Belastungen gerecht zu werden. Neben der Sorge um seine Frau sind da ein Job mit Schichtdienst, Haushalt, Kinder.
Annegret wendet sich an den Hospizdienst der Caritas. Beate, eine ehrenamtliche Hospizhelferin, besucht die Familie nun regelmäßig. Sie entlastet, wo sie kann. Mal kümmert sie sich um die Kinder und versucht, ihnen ein paar unbeschwerte Stunden zu schenken, mal erledigt sie Einkäufe oder ist einfach für Annegret und ihren Mann da, um über den Tod zu sprechen, über die Ängste, Wünsche und Sorgen.
In Würde zu Hause sterben
Viele Menschen wünschen sich, in Würde zu Hause sterben zu können – der Caritas-Hospizdienst hilft dabei. Rund 90 gut ausgebildete ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter betreuen Sterbende und ihre Angehörigen. Sie besuchen die Schwerstkranken, sie helfen, persönliche Angelegenheiten zu ordnen, erfüllen Herzenswünsche und leisten Beistand bis zuletzt. Sie schenken Zeit und haben ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Sterbenden, das wird immer wichtiger in einer Gesellschaft, die zwar stetig älter wird, aber den Tod verdrängt.
Der Caritasverband Erzbistum Berlin e.V. bietet an drei Standorten in Berlin und Brandenburg Sterbenden seine Hilfe an. Seit 2007 gibt es zusätzlich das ambulante Kinderhospiz . Im Dezember 2009 wurde ein stationäres Hospiz in Pankow in der Trägerschaft der Caritas eröffnet. Im Jahr 2011 standen wir 146 Erwachsenen und 28 Kindern bei.
Das Angebot der Hospizdienste ist für die Sterbenden kostenlos. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen Beitrag, um
- Sterbenden letzte Wünsche zu erfüllen (ein Buch, eine CD, Blumen usw.)
- Ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen Fahrtkosten zu ersetzen
- Sorgfältige Schulungen und Supervision zu gewährleisten
