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Ich unterstütze die Hospizdienste

"Das Thema begleitet mich schon sehr lange, und je älter ich werde, desto öfter denke ich über den Tod nach und versuche, damit klarzukommen. Menschen sollten ruhig, friedlich und ohne Angst sterben können."
Horst Günter Marx, Schauspieler, lächelt in die Kamera
Dem Schauspieler Horst Günter Marx ist es ein Anliegen, die Hospizbewegung zu unterstützen.

 
Ich unterstütze die Hospizdienste
"In den letzten Jahren habe ich mich immer stärker mit dem Thema Tod beschäftigt. Viele Menschen sind alleingelassen, wenn sie sterben. Ich will nicht wegschauen, sondern helfen."

 

 

 

Die Schauspielerin Kathrin Waligura unterstützt die Caritas-Hospizdienste, auch als ehrenamtliche Hospizbegleiterin.

 
Hospiz  

Hospizdienst 

Eine Hand wird gehalten
Liebevolle Begleitung Sterbender
und ihrer Angehörigen

"Das erste persönliche Treffen mit meiner Hospizbegleiterin Carola J. fiel mir nicht leicht. Ich musste mir eingestehen, dass ich Hilfe brauche. Und ich musste lernen, über mich und über meine Ängste vor dem Sterben zu sprechen. Heute erleichtert mich gerade das Gespräch mit ihr. Ich kann mit ihr über alles reden und reinen Tisch machen mit ungeklärten Dingen in meinem Leben. Ich fühle mich nicht mehr allein."

Karl-Josef M. war Zeit seines Lebens ein energischer Mann, der Schwächen weder bei sich noch bei andern schätzte. Lange hat der 58-Jährige darum mit dem Arztbesuch gewartet, als es ihm gesundheitlich immer schlechter ging. Dann die niederschmetternde Diagnose: Darmkrebs – so weit fortgeschritten, dass ihn keine Therapie mehr retten kann.
Herr M. fühlt sich hilflos und allein. Damit hatte er nicht gerechnet. Er hat Angst davor, sterben zu müssen, und er fühlt sich einsam. Seine Frau ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, seine Kinder samt Enkelkindern wohnen weit entfernt. Er möchte nicht zu ihnen ziehen. Er will in Berlin bleiben, in seiner Wohnnung.
Er braucht Hilfe. Menschen, die mit ihm über seinen nahenden Tod sprechen und die ihm helfen, seine Angelegenheiten zu ordnen und in Frieden zu gehen. Herr M. ruft beim Caritas-Hospizdienst an. Sehr schnell besucht ihn seine jetzige Begleiterin, Carola J. Ein- bis zweimal die Woche ist sie bei ihm. Carola hat Zeit für ihn und keine Angst, über das Sterben zu reden. Sie wird bei ihm bleiben bis zuletzt, wann immer er es wünscht und wie er es wünscht. Bis jetzt möchte er zu Hause sterben. Carola ist auch Ansprechpartnerin für die Kinder von Karl-Josef. Bei ihr können sie ungehemmter über ihre Ängste reden und sich dann wieder unbefangener dem Vater nähern.

In Würde zu Hause sterben

Mann schaut nachdenklich in die Ferne
Am Lebensende nicht alleine sein

Viele Menschen wünschen sich, in Würde zu Hause sterben zu können – der Caritas-Hospizdienst hilft dabei. Rund 90 gut ausgebildete ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter betreuen Sterbende und ihre Angehörigen. Sie besuchen die Schwerstkranken, sie helfen, persönliche Angelegenheiten zu ordnen, erfüllen Herzenswünsche und leisten Beistand bis zuletzt. Sie schenken Zeit und haben ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Sterbenden, das wird immer wichtiger in einer Gesellschaft, die zwar stetig älter wird, aber den Tod verdrängt.

Der Caritasverband Erzbistum Berlin e.V. bietet an drei Standorten in Berlin und Brandenburg Sterbenden seine Hilfe an. Seit 2007 gibt es zusätzlich das ambulante Kinderhospiz . Im Dezember 2009 wurde ein stationäres Hospiz in Pankow in der Trägerschaft der Caritas eröffnet.